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-> bis auf die Weiterverarbeitung des aufgenommenen Fotos sind die Abläufe analog, wie digital identisch. Ebenfalls identisch ist die Digitalfotografie, denn Du fotografierst in Farbe.
-> Der Wegfall der Farbe erfordert ein gewisses Umdenken beim Fotografieren in Richtung "primär formales Denken". Stell Dir Dein Motiv vor, wie es ohne Farbe wirken wird. Was mußt Du akzentuieren, damit es in schwarzweiß hervorsticht?
-> Das reine Weglassen der Farbe gibt Dir die Möglichkeit, bildwichtige Inhalte viel mehr in den Vordergrund zu holen. Es lenken keine bunten Dinge im Hintergrund vom Motiv ab. Entsprechend schwieriger wird es aber umgekehrt für Dich, Dein Motiv auch wirklich hervorzuholen.
-> "Helle und dunkle" Helligkeitswerte verteilen sich in Zonen auf Deinem Bild, angefangen vom tiefsten Schwarz des Schattens bis zum hellsten Weiß beispielsweise am Himmel (Kontrastumfang). Diese Spanne wird in Blendenstufen eingeteilt, die aber nur sehr beschränkt von Kamera, Monitor und Drucker erfasst und dargestellt werden können
-> Du solltest unbedingt auf die Lichter belichten und Dein Schwarzweißfoto lieber etwas unterbelichten, als es nur geringfügig zu hell werden lassen. Ich habe festgestellt, dass es einfacher ist, zugesuppte Schattenpartien digital am Blechotto aufzupäppeln, als weiß ausgefressene Bilddateien nachzubearbeiten. In dem Weiß steckt nichts mehr drin an Informationen.
-> Nutze die Histogramm-Anzeige Deiner Digicam und achte darauf, daß die Balken und Linien nicht rechts abgeschnitten werden ( = Überbelichtung). Reduziere dann die Belichtung etwas.
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